Ausgewählte Zitate zu dem Film über Audre Lorde in Deutschland

@ella_achola

Liebe Dagmar,

…Ich habe gestern die Audre Lorde Dokumentation gesehen nachdem ich vor einigen Tagen per Zufall darauf gestoßen bin und sie mir dann gleich online als DVD gekauft habe.

Ich war wirklich zutiefst berührt von der Dokumentation. Nachdem ich jetzt schon länger über Feminismus und Rassismus lese und in den Feldern aktiv bin, war das das erste Mal, dass ich meine Geschichte gesehen habe - nicht die von schwarzen Menschen in USA oder England (wo ich studiere), sondern in Berlin, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Das hat mir wirklich viel bedeutet und es tut so gut zu wissen, dass es eine Tradition von Bewegung in diesen Themenbereichen in Deutschland gibt.

Es war sehr passend die Dokumentation jetzt zu sehen, da gerade erst ein Artikel von mir zu dem Thema "black and German" veröffentlicht wurde: …no-i-meant-where-are-you-really-from-on-being-black-and-german

Ich möchte mich an dieser Bewegung beteiligen und suche nun nach Wegen dies zu tun. Ich bin die "Black Officer" an meiner Universität nächstes Jahr, der School of Oriental and African Studies (SOAS) London und es wäre unglaublich toll, wenn der Film mit einer Q&A gezeigt werden könnte - ich hab auf der Website gesehen, dass das gar nicht so teuer ist und möchte mich diesbezüglich mit den relevanten Fakultäten meiner Uni in Verbindung setzen sobald das nächste Jahr im Oktober anfängt. Wird der Film zufällig in nächster Zeit in London gezeigt?

Ich habe bezüglich der Dokumentation auch mit Tiffany Florvil geemailt, die mir sehr ans Herz gelegt hat, mich mit dir und auch Ika und Marion Kraft in Verbindung zu setzen und mir auch sehr viele Informationen zu Black German Studies weitergeleitet hat.

Wie gesagt, die Dokumentation hat mich wirklich sehr berührt und inspiriert, meinen Aktivismus mehr auf meine eigene Geschichte zu fokussieren. Vielen Dank dafür.

Viele Grüße, Ella


Claudia Rohrmann, 24. Juli 2014
Kulturzentrum Faust e.V., Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover

gestern habe ich den Film über die Berliner Jahre von Audre Lorde gesehen. In einem Kulturzentrum in Hannover, wo sich Menschen unterschiedlicher Herkunft treffen. 1 Mal im Monat zeigen sie einen Film über Frauen.
Ich hatte schon von Audre Lorde gehört, wusste aber nichts über sie und dachte auch immer, dass sie hauptsächlich was mit der Lesbenszene zu tun hat.
Der Film hat Spuren hinterlassen. Wir haben hinterher noch ein wenig darüber diskutiert, was Audre so gesagt hat und ich habe sogar davon geträumt heute Nacht. Und es ist tatsächlich so, dass ich auch meinen Nutzen daraus ziehen kann, auch wenn ich nicht schwarz bin. 2 Sätze sind mir hängen geblieben, die mir helfen könnten, die Dinge ein wenig gelassener zu sehen.
Ich wollte einfach nur „danke“ sagen für diesen Film.


Autonomes Feministisches Referat
AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, May 22, 2014

Insgesamt waren 13 Leute da, was mehr waren als erwartet. Der Film hat uns sehr gepackt und anschließend haben wir noch darüber diskutiert, was wen darin beeindruckt hat. Außerdem ist noch die Idee entstanden, sich weiter zu treffen, um sich über Rassismus auszutauschen, aus schwarzer und weißer Perspektive. Ich bin gespannt, was daraus wird.

Danke für den tollen Film!
Beste Grüße, Stef


von usere webseite: Sabine xxx

Einfach nur WOW!
ich bin dir Dagmar sehr dankbar das ich Audre auf dies Art und Weise so persönlich kennenlernen durfte. Ich liebe diesen Film er gibt einem Kraft und Mut auch als "weisse Frau" das erfahren zu dürfen. Audre ist ein toller mensch der den Spirit in unsere Herzen läßt.
Ich wünsche dir weiterhin viel Glück und Erfolg.


Johannes, ASta Tübingen

Zur Vorführung: diese war mit geschätzten 50 Teilnehmern ziemlich gut besucht. Es fällt mir schwer, Ihnen die Gefühle zu vermitteln, von denen ich glaube, diese bei anderen ähnlich wahrgenommen zu haben wie ich sie selbst verspürte.. dass wir mit der filmischen Darstellung Audré Lordes eine mutige Person erleben durften, die mit ihren Taten und Worten inspirierte…klingt das zu pathetisch? in jedem Fall bestätige ich Ihnen einen starken Eindruck, den der Film bei allen Teilnehmern, mit denen ich ins Gespräch kam, hinterließ.


Presente en La Habana, Cuba

Die Filmvorführung von AUDRE LORDE - THE BERLIN YEARS in Havanna am 21. Dezember war ein voller Erfolg. Es waren ca. 50 Personen anwesend. Der Raum ist der Ballett-Tänzerin Alicia Alonso gewidmet und daher mit wunderschönen Zeichnungen und Gemälden von ihr geschmückt. Wir haben eine kurze Einführung in die Zeit und das Material gegeben. Der Film wurde aufmerksam und mit großem Interesse betrachtet. Die anschließenden Kommentare und Diskussion zeigten, dass die ZuschauerInnen sehr bewegt waren und auch sehr dankbar, dass wir den Film vorgestellt haben.

Vielleicht erhältst Du weitere Kommentare bzw. Anfragen.
Alles Liebe: Sandra & Esmeralda


November 2013 Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie, Universität Bielefeld

Insgesamt war es eine sehr schöne und interessante Veranstaltung mit etwa 40 Besucher_innen. Danmit war der Kinosaal fast voll, was uns sehr gefreut hat. Wir haben viele positive Rückmeldungen zu dem Film bekommen, die Menschen waren sehr beeindruckt von dem, was sie über Audre Lorde erfahren haben, und sehr berührt von ihrer Persönlichkeit und Ausstrahlung, von der so viel in dem Film rüberkommt. Es waren auch einige da, für die das Thema Schwarzer Feminismus ganz neu ist, und die ebenfalls sehr positives Feedback zu dem Film gegeben haben.

Auch die kurze Einführung vor dem Film, die Marion Kraft gegeben hat, und die Diskussion mit ihr nach dem Film waren wirklich spannend und bereichernd. Es wurden einige sehr interessante Fragen gestellt und besprochen, und es war fast ein bisschen schade, dass wir danach noch einen zweiten Film zeigen wollten. Obwohl wir diesen dann etwas nach hinten verschoben haben, wäre es schön gewesen, die Diskussion noch ein wenig länger führen zu können.

Laura Börgel


smash it all_smash sexism Kongresses

der Film wurde im Rahmen des smash it all_smash sexism Kongresses am 14.07.2013 in der Zeit von 14 - 16 Uhr (mit anschl. Diskussion) in der Roten Flora in Hamburg vorgeführt.

Wir haben an dem Abend (28.11.13) sehr viel positive Rückmeldungen zu dem Film bekommen und es haben sich anschließend noch einige kleine Diskussionskreise für den Abend ergeben. Das war wirklich schön.
Vielen, vielen Dank, dass ihr den Film möglich gemacht habt!
Viele liebe Grüße, Sarah Flint für smash_it_all (in Hamburg)


Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg, Ilona Scheidle

Liebe Dagmar,
es war gestern ein hochkonzentrierter Abend mit unseren Zeitzeuginnen der Region - wir hatten Glück, das Kino ist seit kurzem klimatisiert. Euer Film lässt die Persönlichkeit und Mission Audre Lordes im Heute wirken und so ungebrochen strahlen, dass jede*r aus dem Kino mit seiner eigenen Katharsis gehen konnte - wie im besten Falle von (Lichtspiel) Theater.

Zahlreiche Teilnehmer_innen kannten Lorde gar nicht, so konnten sie zusätzlich zum Film durch das direkte Fragen an unsere Zeitzeuginnen Dr. Cassandra Ellerbee-Dück und Ulrike Mack vom Frauenbuchladen Xanthippe Mannheim unmittelbare Stimmen zur Persönlichkeit Lordes und weitere Aspekte an Bewegungsgeschichte(n) hören, von schwarzen Deutschen erfahren wie auch zu Netzwerken und Politiken der FrauenLesbenbewegung(en).

Selbstredend stellte ich den Orlanda Frauenbuchverlag, die Ankündigung der Neuerscheinungen, das Audre Lorde Archiv der FU wie Euren Wunsch nach Rückmeldung vor - ob die Postkarten beherzigt werden, werdet Ihr merken. Neugierig wurden die Bücher zur Hand genommen - hoffe auf nachhaltige Nachfragewirkung.
Im Herbst werde ich den Film in die Reihe "offene Geschichtsabende mit den Jugendgruppen von PLUS" aufnehmen, es wird im Jugendzentrum stattfinden ohne Eintritt, wenn das Programm steht sende ich es Euch zu.

Anbei Bilder von Sabine Berger, CSD-Vereins Vorsitzende.
Ich wünsche Euch einen gelingenden Sommer

Beste Grüße
Ilona


FaceBook: Björn Denis Koch

Habe mit einer Freundin,die Doku gesehen und war echt berührt von Audre,Sie war echt ne starke Frau. Im Hintergrund lief echt Super Musik, würde mich echt für die ganze Palette dieser Musik interessieren nur leider war im Abspann der Doku nichts zu lesen, kann mir bitte jemand helfen die Musik irgendwie zu finden, die Musik klang echt viel versprechend nach guter Laune. Im voraus vielen Dank für die Bemühungen.

Corasón's music can be heard on our YouTube channel:


Corinna Assmann, Verein Schwarz Weiss, Heidelberg

Die Filmvorführung beim Ladyfest war ein voller Erfolg. Wir hatten etwa 50 Gäste da, und das trotz schönstem Wetter, die sehr begeistert waren von dem Film und jedes Wort aufgesogen hatten. Ich hatte tatsächlich den Eindruck einer ganz besonderen Stimmung erhöhter Aufmerksamkeit. ManuEla hat eine schöne Einführung mit Texte von Audre Lorde gemacht, zu denen sie noch jeweils etwas persönliches gesagt hat und im Anschluss gab es eine angeregte Diskussion, bei der Manuela noch viel aus ihrer Perspektive erzählt hat. Da der Film so viele verschiedene Themen aufmacht, gab es sehr viel Gesprächsstoff.


Modupe Laja, Vortrag und Lesung zum Film "Audre Lorde - Die Berliner Jahre" und abschließendes Publikumsgespräch , München, Mai 2013

Die Berliner Jahre von Dagmar Schultz ist nicht nur eine Hommage an Audre Lorde sondern ein bisher einzigartiges filmisches Zeitdokument, das an die Anfänge der Schwarzen deutschen Bewegung erinnert. Berührt hat mich der Film durch die Intensität seiner Sprache und die biographische Authentizität. Er nimmt die Spuren des Buches "Farbe bekennen" aus den 80er Jahren wieder auf und lässt Stimmen zu Wort kommen, die nicht nur über das neue kollektive Erwachen Schwarzer Frauen und Männer in Deutschland erzählen sondern durch Personen lebendig werden, die diese Zeit miterlebt und entscheidend geprägt haben. Begünstigt wurde diese Bewegung durch eine wichtige fruchtbare Begegnung. Die US-amerikanische Poetin Audre Lorde traf auf die begnadete junge afro-deutsche Dichterin May Ayim. Beide Dichterinnen leben durch den Film und ihre literarischen Werke weiter.


May 2013: von Heinrich-Böll-Stiftung:

Liebe Dagmar,
vorm Verblassen der Eindrücke von Eurer wunderbaren Filmpräsentation mache ich den Versuch, aufzuschreiben. was mich beeindruckt hat:

Danke von ganzem Herzen für diese Audre-Lorde-Doku, denn Ihr habt es – wie ich finde – geschafft, eine Begegnung mit der Einmaligkeit der politischen wie poetischen Positionen Lordes zu ermöglichen. Überzeugt von dieser Einmaligkeit hast Du engagiert und unbeirrt über ein Dutzend Jahre Fotos, Videos und Audios zusammengetragen. Gemeinsam mit Material und Eindrücken von Anderen entstehen daraus Einblicke in ein ganz besonderes Leben, Schreiben, Denken, Kommunizieren. Obwohl es sich teilweise um unspektakuläres Foto- und Filmmaterial handelt, ist Beeindruckendes entstanden. Es ist Dir/Euch zusammen mit Aletta von Vietinghoff gelungen, den Film zu einer elektrisierenden Begegnung mit der Wissenschaftlerin und Dichterin zu machen. Das ist mir besonders wichtig, weil ich das Glück hatte, Audre Lorde, die Anregerin, zu erleben. Ich bewundere aufrichtig, wie kluge und höchst professionelle Bearbeitung und Schnitttechnik, die sich ganz dem Erzählten widmet, alles und alle im Sinne Audres zum Leuchten bringt.

Nochmal danke dafür und weiter viele Verbündete für die Verbreitung der Doku.
Von Herzen, Bianca


Liebe Dagmar, ehe die Woche gleich wieder rum ist, möchte ich auf diesem Wege noch einmal Danke sagen: für den tollen Film und für das Gespräch mit dir und Ika, es war ein ganz besonderer Abend und er klingt in mir nach.
allerbeste Grüße ins Wochenende - bitte auch an Ika - und alles Gute: Vera


Olaf Rothe, AidsHilfe, Kassel, April 2013

Audre Lorde - The Berlin Years war in Kassel ein super Erfolg! Wir sind ganz begeistert und ich persönlich habe für mich so viel aus dem Film ziehen können – vor allem eine ganze Reihe an Bestätigungen, weil Audre´s Aussagen so wunderbar übertragbar sind – dass ich ganz Hin und Weg bin. J


Ekkehart Krippendorff, Professor der Politischen Wissenschaften, emir., Berlin

Liebe Dagmar - Du wolltest eine Rückmeldung zu Audre Lorde: Eve und ich haben soeben diesen eindrucksvollen Film angesehen und sind beide sehr bewegt davon: Es ist Dir gelungen, dieser großartigen Frau nicht nur ein Denkmal gesetzt zu haben, sondern das in Gestalt einer Lebensbotschaft, die sich dem Zuschauer eingräbt, ihn beflügelt, Mut macht und Lebensfreude kommuniziert. Daß sich das dann im letzten Teil - von der Krankheit an - sozusagen bündelt macht die Kraft dieses Porträts aus. Natürlich bedaure ich es, daß ich sie in den Berlin Years nicht kennengelernt habe. Aber ich verstehe, warum Du den Film gemacht hast - wenigstens das. Vielen Dank - Ekkehart


24.04. 13: casa lateinamerican, Berlin: Sabine Soyk

Danke an die Macherinnen, sher spannender und inspirierender Film. Doch habe ich auch noch eine Kritik im Handgepäck: Im Film wird auf den wiedererstarkten Rassismus nach dem Mauerfall in der BRd hingewiesen und hierfür als Beispiel Rostock Lichtenhagen angeführt. Ich finde das ziemlich problematisch, da es in Deutschland eine Tendenz gibt, Rechtsradikalismus als ostdeutsches Phänomen zu beleuchten. Nahezu zeitgleich gab es ähnlich krude Vorgänge in Mölln und anderswo. Die mediale Berichterstattung fokussiert jedoch häufig auf Rostock. Diese Verschiebung des Problems auf nur einen Teil des Landes blendet aber aus, dass es in höchstem Maß ein gesamtdeutsches Phänomen ist. (Lehrbeispiel des sog. “othering”)

Beste Grüße, SabSoyk


April 2013: Marion Gerlind, Gerlind Institute for Cultural Studies, Oakland

Je öfter ich euren Audre Lorde Film sehe, desto mehr berührt er mich und bringt mich zum Denken... Was für ein Verlust für die Welt, wenn du diese Videoaufnahmen und den Film mit Audre nicht gemacht hättest, Dagmar! Er ist so wichtig und zeitig, wir brauchen mehr Diskussionen über unsere Zusammenarbeit, so wie ihr sie damals mit Audre führtet.

Marion Gerlind, Ph.D.
Director, Gerlind Institute for Cultural Studies
Oakland, California, USA

Herzlich, Marion


March 2013: Eva von Pirch, Amsterdam

Diese Worte schreibe ich Euch nachdem ich schliesslich doch noch den Audre Lorde Film sehen konnte. Um es gleich zu sagen ich bin begeistert und ich finde der Film bringt die Stimmung der 80ziger und Begin 90ziger Jahre gut rueber. Was fuer eine Befreiung fuer die Afro-Deutschen nach all der erfahrenen Fremddefinition doch Audre gebracht.

The resistance needs to survive sagte sie und das gilt damals wie heute. Ich freue mich das die ISD und Adefra ueberlebt haben und sehe mich selbst immernoch als Afro-Deutsche und mit beiden Organisationen verbunden. Ich finde durch Facebook und Adefra Mailingliste immer wieder die Verbundenheit, die mir das Leben vereinfacht (manchmal allerdings auch nicht.dann werde traurig, dass sich nichts veraendert hat).

Sicher war und ist es ein Erlebnis den Film in grosser Runde zu sehen, sich zu erinnern und zu sehen wie die Zeit vergangen ist und was geblieben ist. Ja schade, dass ich zur Premiere nicht kommen konnte, aber ja es ging nicht. Was noch? Ja danke fuer Eure Arbeit, Mut und Courage diesen Film zu machen. Es ist ein wichtiges Dokument afro-deutscher Geschichte.

Herzliche Gruesse, Eva


Christiane Erlemann, Berlin

„Den Film fand ich spannender als erwartet. Ein Dokumentarfilm ist ja kein Spielfilm, doch mich hat er von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Ebenso hatte ich nicht erwartet, dass er handwerklich so gut gemacht ist. Bild und Ton sind von gleichbleibend hoher Qualität. Die Unschärfe des Archivmaterials hat mich nicht gestört, im Gegenteil: so war immer gleich zu erkennen, ob es sich um eine alte oder aktuelle Aufnahme handelt. Es ist erstaunlich, wie frau Filme und Fotos, O-Ton und Off-Ton, schwarz-weiß und Farbe etc. mit passenden Schnitten und raffinierten Übergängen sinnvoll kombinieren kann, ohne dass der Gesamteindruck unruhig wird.“


Claudia Lohrenscheit, Hochschule Coburg

Liebe Dagmar & Ika,
ich bin immer noch ganz verzaubert und berührt von dem wunderbaren Audre-Film: ein echtes Meisterinnen-Werk voll Empowerment und positiver Energie!


Annette Pampel, Berlin

…. Ich möchte dir für diesen Film sehr danken und wünsche dir und dem Film, dass ihn noch viele Menschen sehen können. Der Film hat viele Erinnerungen geweckt: Audres Bücher, an meine Zeit bei Orlanda, mein Praktikum bei Ika, die Begegnung mit May im Sommer 1996. Der Film hat mich tief berührt und ermutigt, noch couragierter zu sein. Die Monate bei Orlanda haben mich sehr geprägt, auch wenn ich längst nicht mehr im Verlagswesen arbeite. Ich bin gerade dabei, eine Ausbildung zur Interkultutrainerin abzuschließen und hoffe, dass ich vieles von dem neu Erlernten umsetzen bzw. in meine Arbeit einbeziehen kann. …


Dr. Marion Kraft,  www.marion-kraft.de

Liebe Dagmar,

schön, dass die deutsche DVD  nun da und über Salzgeber & Co. Medien GmbH erhältlich ist. Ich habe mir gerade das gesamte Bonusmaterial angesehen und bin sehr beeindruckt und ergriffen.  Audres Verbindungen zu den südafrikanischen Frauen, den Schwarzen Frauen in der Karibik und aus unserer Sicht vor allem zu den Schwarzen Frauen in Deutschland sind Meilensteine der Bewegungen der Schwarzen Diaspora. Persönlich ist es heartwarming für mich. Bilder alter Weggefährtinnen zu sehen: May, Ika, Bärbel, Judy, Jasmin und viele andere. Besonders beeindruckend finde ich die Aufnahmen von der Gedenkfeier „Cebration of Life“ und die ausgewählten Lesungen. Audres Stimme zu hören —ihre Erklärungen und Visionen—ist ermutigend und bestärkend! Du, Ika, Ria und Aletta habt hier wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Gut ist auch, dass der Study Guide nun auf der Website zum Film abgerufen werden kann und hoffentlich vielfältige Verwendung findet.


Claudia Koppert, www.claudiakoppert.de

Liebe Dagmar,

herzlichen Dank für die DVD! Ich habe den Film natürlich mit großer Spannung angeschaut, sehr beeindruckt, wie er diese Zeit mit Audre noch einmal wiedererstehen lässt. Das fantastische Film- und Fotomaterial…. Seine Entstehung war mir ja oft etwas zuviel, ständig dein Finger am Auslöser, die Kamera am Sirren…aber der Film lebt gerade von dieser Präsenz des Alltäglichen, dieser speziellen Authentizität der Aufnahmen.
Beeindruckend auch wieder Audres Wirkung, wie sie eingefangen ist in den kurzen Gesprächen, was sie an "Bewegung" freisetzte, eine Lebensbegegnung und Lebensfreundschaft für Dich und viele andere.
Schmerzlich getroffen hat mich, die junge May wiederzusehen, die May von damals. Es ist einfach traurig.

Und natürlich bin ich erinnert an meine Zeit in Berlin (1984-88), die Arbeit an dem unübersehbaren Interviewmaterial für Farbe bekennen.


Sara Garbagnoli

le soleil audre lorde a illuminé la première soirée du 6e congrès international de recherches féministes qui a eu lieu à lausanne du 29 août au 2 septembre 2012. merci dagmar pour ce cadeau précieux!


Gotlinde Magiriba Lwanga

Der Audre-Film hat mich tief berührt. Ich habe Audres Berliner Zeit als damals junge (weiße) Frau mit afrodeutschem Sohn am Rande miterlebt. Die Aufnahmen sind „echt“, also ehrlich, liebevoll und – ja – auch dilettantisch. Genau das macht ihren Charme, und ihre Überzeugungskraft aus. Ich freue mich, diese Power, diese Zuversicht, diese Einsatzbereitschaft zu sehen – diese Fähigkeit sich aufeinander einzulassen und den Unterschieden nicht nur ins Auge zu sehen – nein – sie regelrecht herauszufordern. Die Leidenschaft war mir in Erinnerung. Den Witz und den (Galgen-)Humor hatte ich vergessen. Was mich schockierte ist die Aktualität. Einerseits gibt es viel mehr Nischen und viel mehr Raum für Schwarze Selbstverständnisse und solidarische Brücken. Andererseits hat sich so wenig geändert am weiß-deutsch-deutschen Überlegenheitsselbstverständnis, am ausgrenzenden Wir, insbesondere in Schule, Ausbildung und Mainstream-Medien. Vielen Dank an Dagmar, Ika, Ria und all den Frauen, die diesen Film möglich machten. Vielen Dank für euren Beitrag gegen das Vergessen und für den Dialog zwischen den Generationen. Webale nnyo, banyabo!


John M. Lwanga aka Johnny Strange (Culcha Candela)

Ich bin als afrodeutsches Kind der nachfolgenden Generation der in diesem Film gezeigten jungen Frauen aufgewachsen. In meiner Generation gab es schon viel mehr von uns, aber vor allem hatten wir das Glück, mit mehr Bezug zu unseren afrikanischen Elternteilen aufzuwachsen. Zu sehen, wie schwer es meinesgleichen hatte, ohne diesen Bezug und vor allem ohne eine respektierte Identität in der öffentlichen Wahrnehmung finde ich sehr spannend und durch den Film wunderbar nachvollziehbar. Was mich am Ende aber am meisten beeindruckt und inspiriert hat, ist dass Audre Lorde nicht nur für Schwarze, Frauen und Homosexuelle spricht, sondern dass die intellektuellen Waffen zum Kampf für die individuelle Freiheit, die sie entwickelt hat nicht nur universell für jeden Menschen anwendbar, sondern auch zeitlos und damit hoch aktuell sind. In mir hat dieser Film ein erloschen geglaubtes Feuer für den gesellschaftspolitischen Freiheitskampf wieder entfacht und ich hoffe, dass er dies auch noch bei vielen anderen Menschen tun wird!

Dieser Film ist einfach bezaubernd, inspirierend und motivierend, nicht nur für Menschen, die Teile dieser Bewegung mitbekommen haben. Es ist vor allem inhaltlich ein sehr guter und wichtiger Film, weil er die Person Audre Lorde und das wofür sie gekämpft hat so lebendig, greifbar und nah für alle Menschen zugänglich macht, die nie die Gelegenheit hatten, sie persönlich kennen zu lernen oder nicht einmal von ihr gehört haben. Das was man in diesem Film von ihr lernen kann, ist ein großes Geschenk einer einzigartigen Philosophin und Menschenrechtlerin für die Freiheit an die ganze Welt.


Isabel-aida Lopez-duran

„Am 2 Juni habe ich mit meiner Freundin Mechthild “Audre Lorde-The Berlin Years” gesehen. Wunderbar! Sehr gut!
Eine Quelle der Inspiration. Eine mutige und humorvolle Frau, eine Künstlerin und überalles menschlich. Mich hat sie wieder daran erinnert: wir sind hier um diesen Raum mit Kreativität und Menschlichkeit zu füllen.

Dagmar hat so gute Arbeit geleistet, der Film ist richtig rund.

Ich gratuliere und wünsche viel Erfolg. Der Film sollte so viele Menschen wie möglich erreichen.


24. April 2012: Regula Wagner

„vielen dank, dagmar & co für diesen wunderschönen, berührenden dokumentarfilm,
habe ihn gestern am turin filmfestival gesehen.”
salutissimi

Gabriele Zekina, Projektleitung, Frauenkreise

Mit großer Begeisterung und Wärme im Herzen habe ich Ihren Film am Samstag auf der Black Cinema Week gesehen.

Mir ist dann erst im Nachhinein klar geworden, dass ich Sie ja doch mal fragen kann und unbedingt fragen will, ob Sie sich vorstellen können, den Film auch bei uns im Projekt zu zeigen.

Wir sind in 1992 gegründet worden, ein typisches Nachwende „kind“, geboren aus der Ostdeutschen oder besser Ostberliner Frauenbewegung. (Obwohl ich im Projekt inzwischen die einzige Frau mit Ostberliner Herkunft bin). Ich fand es so spannend und nachvollziehbar im Film, dass diese Jahre besorgniserregende Jahre waren, was rassistische Gewalt betrifft. Ich konnte irgendwie noch mal anders verstehen, weshalb uns Ostfrauen damals so viel Ressentiments entgegengebracht wurden. Vieles, von dem, wofür Audre Lorde und Sie und viele andere Frauen gekämpft hatten, schien durch die Öffnung des Ostens infragegestellt, wahrscheinlich muss es Ihnen hier und da so vorgekommen sein als ob die Zeit sich zurückdrehe.

Aber die Welt nimmt ihren eigenen Lauf. Und, der Göttin sei Dank, hat sich vieles in Deutschland seit dem bewegt und ist bewegt worden. Und für die Frauenkreise sind das interkulturelle Zusammenleben, die Begegnungen miteinander, die Brüche in den Identitäten, schon lange interessant.
Ich finde es frappierend für mich, dass ich im Grunde 20 Jahre gebraucht habe zu Audre Lorde zu kommen (oder auch sie zu mir). Aber wenn die Zeit reif ist, kommt eben eins zum anderen.

So hat meine Kollegin dieser Tage eine Lesung des Buches von Ika Hügel Marshall organisiert. Ein Buch, das mich zutiefst bewegt hat und mir viel Klarheit gebracht hat.

Eine andere Kollegin bietet Gruppen für Frauen in schwarzweißen Liebesbeziehungen an und eine Gruppe für weiße Mütter schwarzer Kinder.
Seit einigen Jahren organisieren wir eine Filmreihe „Inside—Der Blick von innen“, in der wir außereuropäische Regisseurinnen und ihren Blick auf ihre Lebensrealität vorstellen. Zurzeit zeigen wir afrikanische Regisseurinnen. Ab nächstem Halbjahr wollen wir den Schwerpunkt auf innereuropäische Filme um das Thema „ schwarzweiße Identitäten“(Arbeitstitel) verlagern. Hier wäre Ihr Film als Einstieg, aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt wunderbar!

Herzliche Grüße


23. März, 2012, Sandra Campe (from FaceBook)

ich bin eine von denen, die mit michael würfel (er hat Sie auf der berlinale um den film gebeten) zusammen im ökodorf sieben linden den film “audre lorde” gesehen…ich möchte mich bei Ihnen ganz ganz herzlich für dieses eindrucksvolle porträt dieser wunderbaren person danken. mir war garnicht bewusst, dass audre lorde solch eine enge verbindung zu menschen in berlin hatte! Und meine vorher schon vorhandene begeisterung für ihre arbeiten wurde nun dadurch bereichert dass sie sich lange in einer stadt aufgehalten hat und orte kennt, die ich auch gut kenne. das macht irgendwie einen großen unterschied.

bei der filmvorführung waren ca. 20 bis 25 leute anwesend—das ist viel für unsere kinoabende in einem kleinen kneipenraum—und es ist niemand vorzeitig rausgegangen, obwohl viele leute hier nicht so viel gelegenheit haben, englisch zu sprechen oder zu hören und dementsprechend bei filmen, wo wenig untertitel auftauchen, eher unsicher sind. das spricht sehr für den inhalt und die gute darstellung!

viele von uns, und grade die frauenbewegten, waren sehr berührt nach der vorführung, davon, ein berlin der 80er und 90er zu sehen, in dem POCs sich vernetzen und sich ihrer stimme bewusst werden und davon, wie diese bewusstwerdung so klar und gleichzeitig freundlich und sanft von audre lorde angestoßen wurde. und auch davon, wie audre lorde die unterschiede zwischen weißen und POC-frauen benennt, herausstellt—und den bedarf nach solidarität klarmacht.

mir persönlich hat es einmal mehr vor augen geführt, wie weiss (und heteronormativ) sowohl das projekt als auch die region sind, in denen ich lebe (nord-west sachsen-anhalt)—und wie wichtig es eigentlich ist, dass ich mich mit meinen angelernten rassismen auseinander setze und sie zu verstehen und zu überwinden versuche. der film thematisiert mehrfachdiskriminierungen am beispiel einer sehr spannenden person und ich finde ihn sehr relevant in zeiten von rassismus, heteronormativität und wieder um sich greifendem sexismus—und zwingt die zuschauenden dazu, sich auseinander zu setzen.

ich wär sehr gern dabei, wenn dieser film in größeren kinos läuft und hoffe, er wird von vielen leuten geschaut.

alles in allem: ein ganz großes DANKESCHÖN!!! (für den film und dafür, dass wir ihn hier vorab schauen durften!)

herzliche grüße, ~sandra campe


3. März, 2012: Liebe Dagmar Schultz (from the web site)

ich möchte mich bei Ihnen sehr für den tollen Film bedanken! ich bin bis oben hin angefühlt mit Emotionen, die von Anfang an des Sehens sehr stark und warm und hoffnungsvoll geweckt wurden und sicher lange wirken werden. Sie sind ein großes Vorbild für mich hinsichtlich Ihrem politischen Wirkens. Was Sie- im Sinne Audre Lordes u.a. verwirklicht haben- ihre eigene Handlungsmacht einsetzen, um Verbundenheit und Verstehen zu ermöglichen; Sprechmacht zu ermöglichen durch Herausgeberinnenschaft, die Mitwirkung am Film über May Ayim…. Ich wäre heute nicht an dem Punkt meiner Auseinandersetzung mit Rassismus aus weißer Perspektive, wenn Sie das alles nicht gemacht hätten und Ihre Arbeit inspiriert mich sehr.…. Es ist klar erkennbar und vor allem emotional stark und wunderschön spürbar, welch tiefe Verbundenheit, Respekt, Wohlwollen die  Freundschaft von Audre Lorde und Ihnen bestimmmen und bin Ihnen sehr, sehr dankbar, dass Sie diese Erfahrung mit uns allen teilen und uns inspirieren!'


März 2012, Christiane von Lengerke (from FaceBook)

Liebe Dagmar, eben haben wir Deinen Audre Lorde Film gesehen. Vielen, vielen Dank für das wunderbare Geschenk, das so viele wichtige Erinnerungen wachrief, so viele einprägsame Gedanken auslöste; ansteckende Freude, tiefe Trauer, so vielseitige Sehrerfahrungen, die unmittelbar diese unglaublich beeindruckende Frau ins Bewusstsein bringen. Wir haben Audre erlebt, Du hast uns berührt mit Deinem Film. Herzlichen Dank Dir.


24.Februar, 2012, Annette Kuebler (from FaceBook)

Der Film über Aurdre Lorde – am 18.2.12 in der Schokofabril— berührte mich. Es tat gut, die “Kraft von damals” wieder zu spüren: die Klarheit von Audre Lorde, wie sie benennt, dass wir ganz unterschiedliche Erfahrungen haben, diese sehen und voneinander lernen müssen;  ihre Ernsthaftigkeit und ihr Commitment,  dass es um wirklich wichtige Themen geht, über unsre kleinen Animositäten hinaus—und der Blick auf die eigene Power, um eigene Einflussmöglichkeiten zu nutzen…alles, was mir bei Anti-Bias so wichtig ist.  Auch scheinbar neue Errungenschaften wie Intersektionalität und critical whitness—für Audre Lorde war es selbstverständlich. In den 80er Jahren.

1984 war sie als Gastdozentin nach Berlin gekommen, und unterstützte Schwarze Studierende zusammen zu kommen, sich selbst zu benennen und die Geschichte Schwarzer Deutscher sichtbar zu machen—wie May Ayim und Katharina Oguntoye im Buch “Farbe bekennen” zu schreiben. Mich, wie viele andere weiße Feministinnen, forderte sie heraus, sich mit eigenem Rassismus auseinander zu setzen. Ihr Text “vom Nutzen unseres Ärgers” aus dem Buch “Macht und Sinnlichkeit” begleitet mich bis heute in meiner Arbeit.

danke für den film und für anregende stunden. tut gut, die "kraft von damals" wieder zu spüren: die klarheit, dass wir unterschiedliche erfahrungen haben und voneinander lernen können. die ernsthaftigkeit, das commitment, die eigene power, eigene einflussmöglichkeiten nutzen. intersektionalität... eines der neuen schlagwörter, für audre lorde war es selbstverständlich ~ annette


Berndt Ostendorf (Prof. emer. für Nordamerikanische Kulturgeschichte)

„Haben Sie herzlichen Dank für die Schilderung Ihres interessanten und wichtigen Projekts. Mein Kompliment zu der bereits geleisteten Arbeit, die ich für sinnvoll und förderungswürdig halte. Ich drücke Ihnen beide Daumen, dass es auch finanziell klappt.“

Christina Oppel  (Wissenschaftliches Netzwerk [DFG] Black Diaspora and Germany, Englisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster")

 „Ein wundervolles Projekt, das von allen Seiten Unterstuetzung finden sollte!“

Dr. Heike Radvan, Antonio Amadeo Stiftung (foundation against rightist activities)

„...ich fände es sehr gut, wenn der Film auch für die Bildungsarbeit einsetzbar wäre. Jenseits dessen, dass die Filmidee hochinteressant und spannend scheint, toll, dass Du das machst!“

Aicy Youm (Lecturer for trade at a professional school in Berlin)

„schön, dass es eine doku über audre geben wird, sie hat mir viel mit auf meinem weg gegeben.“

Christof Decker (Professor für amerikanische Literatur und Kultur, Ludwig Maximilian Universität München)

„Das Projekt klingt sehr spannend und wird mit Sicherheit einen wichtigen Beitrag für die afroamerikanische Kulturgeschichte, aber auch ihre transatlantische Bedeutung leisten.“